In den letzten vier Jahren siegte jeweils Andres Ambühl. Damit ist der Captain des HC Davos der MPP-Rekordgewinner. Gelingt es Ambühl, gar ein fünftes Mal zuzuschlagen, oder findet er 2018 einen Nachfolger? Die ersten beiden Runden hat er ein weiteres Mal überstanden, der Bündner steht erneut im Final.

Doch die Kokurrenz für ihn ist gross. Ambühl trifft auf seinen HCD-Teamkollegen Enzo Corvi, der sich mit einer brillanten WM beim Silberwunder in Dänemark in die Herzen der Fans spielte. Im Final steht mit Mathias Seger auch noch eine Legende. Der langjährige Nati- und ZSC-Captain hat seine Karriere im vergangenen Frühling beendet und könnte zum letzten Mal einen grossen Preis gewinnen. Jede Stimme zählt. Schon im Halbfinal war es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich Ambühl, Corvi und Seger schliesslich knapp vor ihren ersten Verfolgern Tristan Scherwey (Bern), Maxim Lapierre (Lugano) und Kevin Klein (ZSC Lions) durchsetzten.

Nach einer Vorselektion standen in der ersten Runde 36 Spieler zur Auswahl, je drei pro National-League-Club. In der zweiten Phase duellierten sich letzte Woche noch die besten Zwölf. Die Top 3, Ambühl, Corvi und Seger, bestreiten nun von heute Montag bis Donnerstag den grossen Final.

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