Peter Iten amtete zwischen Frühling 2006 und Januar 2009 als Sportchef und Geschäftsführer der ZSC Lions. Die Zürcher waren in der Saison zuvor statt in den Playoffs im Abstiegskampf gelandet. Iten übernahm von Simon Schenk, der ihn einarbeitete, ein fertiges Kader inklusive des neuen Trainers Harold Kreis. Auch dank klugen Transfers auf die folgende Saison hin wie jener von Ryan Gardner, Thibaut Monnet, Mark Bastl und während der Saison Domenico Pittis sowie Peter Sejna avancierten die Löwen wieder zu einem Meisterteam. 2008 spielten sie sich von Rang 6 aus zum Titel. Und im folgenden Januar gewannen sie auch noch sensationell die erstmalige Champions Hockey League. Danach verabschiedete sich Iten, der bereits einige Wochen davor einen Job als Personalchef in der Privatwirtschaft angenommen hatte.

«Iten ging im Job als Sportchef richtig auf», sagt CEO Peter Zahner, der Ende 2007 zu den Zürchern stiess und Iten noch miterlebte. «Durch seine Sensibilität und seine Erfahrung im Personalbereich verstand er auch, was es zwischenmenschlich brauchte.»

Als Spieler war Peter Iten ein Produkt der berühmten Nachwuchsschule des EHC Dübendorf. Nach drei Saisons in Lugano wechselte der Stürmer, quasi auf dem Rückweg, zum ZSC und verhalf diesem mit seinen Toren zum Aufstieg in die NLA. 1987 trat er mit 30 zurück. Iten hatte sich schon als Spieler stets weitergebildet und machte in der Folge Karriere in der Personalberatung. 2002 zog es ihn wieder ins Eishockeygeschäft – er trat als ZSC-Vertreter dem Verwaltungsrat der Lions bei.

In der Todesanzeige der Trauerfamilie steht: «Wir sind unheimlich traurig, aber dankbar, dass du nicht noch länger leiden musstest. Kämpferisch und unbeugsam hast du dem Krebs die Stirn geboten, ohne zu klagen die Schmerzen ertragen und dir nichts anmerken lassen.»

Die ZSC Lions drücken ihr herzliches Beileid aus und wünschen den Angehörigen viel Kraft. Im Rahmen des nächsten Heimspiels am Donnerstag, 30. Januar gegen Fribourg-Gottéron, halten die ZSC Lions eine Schweigeminute im Hallenstadion ab.

Ruhe in Frieden, Peter!