Die seit der Saison 2025/26 beim ZSC spielende Estländerin Kristi Shashkina erzielte in 28 Spielen 26 Scorerpunkte (10 Tore, 16 Assists). Sie erhielt von PostFinance-Geschäftsleitungsmitglied Ron Schneider einen symbolischen Check in der Höhe von 18’750 Franken überreicht. Dem Schweizer Stürmer Sven Andrighetto gelangen während der Regular Season in 41 Spielen 17 Tore und 24 Assists. Er erhielt einen Check über 12’300 Franken.
Insgesamt haben die 22 Top Scorer der National League und PostFinance Women’s League in der abgelaufenen Qualifikation 318’600 Franken für den Schweizer Eishockeynachwuchs erspielt. Dieser Betrag fliesst vollumfänglich in die Förderung des Nachwuchses.
Gleiches Ziel, unterschiedliche Umsetzung: die Top-Scorer-Konzepte im Vergleich
In der National League zahlt PostFinance 300 Franken pro Scorerpunkt – Tor und Assist der Top Scorer. Bei den Frauen kommt diese Rechnung (noch) nicht zur Anwendung. Die vergangenen Saisons in der höchsten Frauen-Eishockey-Liga haben gezeigt, dass die Top Scorer der besten Teams ein Vielfaches an Punkten sammeln im Vergleich zu den Spielerinnen der Teams am unteren Tabellenende. Würden die Gelder anhand der Statistik verteilt, würde sich diese Schere weiter vergrössern, anstatt sich zu verringern. Deshalb wird stattdessen ein Pauschalbetrag von 150’000 Franken unter den acht Klubs der PostFinance Women’s League aufgeteilt, damit alle Top Scorer gleichermassen für «ihren eigenen» Nachwuchs Geld erhalten. Diese Massnahme soll dazu beitragen, die Professionalisierung des Fraueneishockeys in der Schweiz voranzutreiben und die Liga als Ganzes zu stärken. Die Vision ist es, dass das Konzept des Top Scorers in der PostFinance Women’s League zu einem späteren Zeitpunkt analog der National League umgesetzt wird – das heisst eine Auszahlung nach Punkten.
